EKElisabeth K.vor 3 Std.
Wir haben einen Wintergarten mit Glasdach. Wer putzt sowas ordentlich? 🪟
Ab September suchen Baumwanzen ein Winterquartier, gern hinter Rollläden und Fensterrahmen. Gefährlich sind sie nicht, lästig schon.
Die Marmorierte Baumwanze stammt aus Ostasien und wurde laut AGES 2015 erstmals in Österreich gefunden. Für Menschen ist sie ungefährlich: Sie sticht nicht, überträgt keine Krankheiten und vermehrt sich im Haus nicht. Im Herbst sucht sie ein Winterquartier. Fliegengitter, abgedichtete Ritzen und ein Glas zum Einsammeln helfen mehr als Spray.
In den Weinbaugemeinden rund um den Neusiedler See und im Mittelburgenland kennt man das Bild: An warmen Herbsttagen sitzen Dutzende braungraue Wanzen an der Hausmauer, und abends krabbeln die ersten über die Vorhänge.
Die Marmorierte Baumwanze ist gut einen Zentimeter lang, braun-grau marmoriert und hat weiß geringelte Fühler. Sie wird oft mit der heimischen Grauen Gartenwanze verwechselt. Wird sie bedrängt, gibt sie einen unangenehmen Geruch ab – daher der Name Stinkwanze.
Für Menschen und Haustiere nicht. Laut AGES sticht sie nicht und überträgt keine Krankheiten. Im Haus vermehrt sie sich nicht, sie will nur überwintern. Schaden richtet sie im Obst- und Gemüsebau an, wo sie an Früchten saugt.
Ab September suchen die Tiere geschützte Spalten: Rollladenkästen, Fensterrahmen, Dachböden, Holzstapel. Häuser am Ortsrand neben Gärten und Weingärten trifft es meist stärker.

Wespen im Rollladenkasten sind ein eigenes Thema, siehe Wespennest am Haus.
Insektenspray im Wohnraum bringt wenig: Es kommen immer neue Tiere nach, und das Gift bleibt im Raum. Wer viele Wanzen auf dem Dachboden hat, kann sich bei einem Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung beraten lassen; die Kosten schätzt der Kammerjäger-Rechner.
Beim Herbstputz lohnt sich ein Blick hinter Rollläden und in die Rahmen. Was sich dort noch so sammelt, notieren Sie im Beobachtungsprotokoll.
Passend dazu: Gelsen am Neusiedler See, Marder am Dachboden und Ameisen im Haus.
Nein. Laut AGES stechen sie nicht und übertragen keine Krankheiten.
Nein, sie suchen nur ein Winterquartier und werden im Frühjahr wieder aktiv.
Mit einem Glas und einem Blatt Papier einfangen und draußen freilassen.
Laut AGES wurde sie 2015 erstmals in Österreich nachgewiesen.
Bei großen Ansammlungen auf dem Dachboden kann ein Fachbetrieb beraten; im Wohnraum reichen meist Fliegengitter und Abdichten.
Quelle: AGES: Marmorierte Baumwanze (ages.at, abgerufen 12.10.2026)
Ameisen kommen wegen Futter. Wer die Quelle findet und den Weg unterbricht, hat meist Ruhe. Bei Pharaoameisen oder Holzschäden hilft der Fachbetrieb.
Fangen ist Sache der Jagd, vertreiben und abdichten dürfen Sie selbst. Danach braucht der Dachboden oft eine gründliche Reinigung.
Nach Hochwasser und warmen Tagen schwärmen sie aus. Großflächig lässt sich wenig machen, im eigenen Garten aber einiges: stehendes Wasser ist der Schlüssel.
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