EKElisabeth K.vor 3 Std.
Wir haben einen Wintergarten mit Glasdach. Wer putzt sowas ordentlich? 🪟
Nach Hochwasser und warmen Tagen schwärmen sie aus. Großflächig lässt sich wenig machen, im eigenen Garten aber einiges: stehendes Wasser ist der Schlüssel.
Rund um den Neusiedler See und im Seewinkel gibt es nach Regen und Überflutungen viele Gelsen. Das Land Burgenland finanziert seit 2017 ein Gelsenmonitoring mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Im eigenen Garten hilft vor allem eines: kein stehendes Wasser in Gießkannen, Untersetzern und offenen Regentonnen. Dazu Fliegengitter und Moskitonetz.
Wer im Seewinkel, in Podersdorf, Illmitz oder Apetlon wohnt, kennt die Abende im Juni: Kaum ist die Sonne weg, sind sie da. Die Lacken und Feuchtwiesen rund um den See sind Lebensraum für viele Tierarten – und eben auch für Gelsen.
Gelsen legen ihre Eier in stehendes Wasser oder auf feuchten Boden, der später überflutet wird. Nach starkem Regen und Hochwasser schlüpfen viele Larven gleichzeitig. Im Nationalpark-Gebiet ist das natürlich und lässt sich nicht einfach abstellen.
Das Land Burgenland finanziert seit 2017 ein Gelsenmonitoring gemeinsam mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dabei werden Arten und Mengen erfasst, auch mit Blick auf Krankheitserreger. Großflächige Bekämpfung in Schutzgebieten ist umstritten; Naturschutzorganisationen wie der WWF sprechen sich dagegen aus, weil sie auch andere Insekten und die Nahrungskette trifft.
Ein Teil der Gelsen im Wohngebiet schlüpft im eigenen Garten oder beim Nachbarn. Schon ein Untersetzer mit Wasser reicht für eine Brut.

Fliegengitter an Fenstern und Terrassentüren sind die wirksamste Maßnahme – im Herbst halten sie auch Stinkwanzen draußen. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft im Schlafzimmer. Ventilatoren auf der Terrasse halten Gelsen ebenfalls fern, weil sie schwache Flieger sind.
Für verstopfte Dachrinnen, in denen Wasser steht, gibt es Betriebe für Hausbetreuung. Bei Ferienwohnungen gehört der Blick auf Untersetzer und Regentonnen zum Gästewechsel – mehr dazu im Artikel über Gästewechsel in der Ferienwohnung.
Passend dazu: Wespennest am Haus, Marder am Dachboden und Ameisen im Haus.
Lacken, Feuchtwiesen und Überflutungsflächen bieten ideale Brutplätze, besonders nach Regen und Hochwasser.
Das Land finanziert seit 2017 ein Monitoring mit der Vetmeduni Wien. Großflächige Bekämpfung in Schutzgebieten ist umstritten.
Kein stehendes Wasser: Regentonnen abdecken, Untersetzer leeren, Gefäße umdrehen.
In der Dämmerung und nachts, besonders nach warmen, feuchten Tagen.
Ja, sie sind im Haus die wirksamste Maßnahme.
Quelle: Land Burgenland / Veterinärmedizinische Universität Wien: Gelsenmonitoring; WWF Österreich; abgerufen 12.10.2026
Viele Nester kann man bis zum Herbst stehen lassen. Im nächsten Jahr werden sie nicht wieder bezogen. Muss eines weg, hilft ein Fachbetrieb oder der Naturschutzbund.
Hochdruck spült die Fugen aus, Unkrautgift gehört nicht auf Pflaster. Mit Bürste, Fugenkratzer und neuem Fugensand bleibt die Fläche lange schön.
Wasser unter die Einlaufdüsen absenken, Technik frostsicher machen, abdecken. Wer Wasser ablässt, fragt vorher bei Gemeinde oder Kanalbetreiber.
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